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Invalidenfriedhof
Der Invalidenfriedhof in Berlin-Mitte verbindet preußische Geschichte mit den Spuren der Berliner Teilung. Entdecken Sie historische Grabmale, die erhaltene Hinterlandmauer und die Auguste-Viktoria-Glocke – mit Fotos, Karte und Hinweisen für Ihren Besuch.
Auf einen Blick
- Heutige Fläche
- 2,143 Hektar
- Gliederung
- Grabfelder A, B, C, D, E, F, G und H
- Erste Beisetzung
- 20. Dezember 1748
Besucherinformationen
Besuch vorbereiten
Schneller Zugriff auf die veröffentlichten Informationen für die Planung eines Besuchs.
Adresse und Anfahrt
Besucheradresse, Lage und Hinweise für die Anfahrt.
Mehr erfahrenÖffnungszeiten
Zeiten für den Zugang zum Friedhof.
Mehr erfahrenFriedhofsplan
Pläne und Hinweise zur Orientierung auf dem Friedhofsgelände.
Mehr erfahrenFriedhofsverwaltung
Kontaktdaten und Informationen zur zuständigen Verwaltung.
Mehr erfahrenWas Sie auf dem Invalidenfriedhof entdecken können
Zwischen Scharnhorststraße und Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal liegt ein Friedhof, dessen offene Rasenflächen ebenso viel erzählen wie seine Denkmale. Die erste Beisetzung fand am 20. Dezember 1748 statt. Heute ist die 2,143 Hektar große Anlage ein geschützter Erinnerungsort.
Scharnhorsts Grabmal mit dem ruhenden Löwen
Der Bronzelöwe macht Scharnhorsts Denkmal zu einem markanten Ziel. Gleich daneben lohnt der Blick auf andere Grabformen: ein gusseisernes Kreuz, ein grüner Baldachin und schlichte Familiensteine. Die Seite Bedeutende Grabstätten verbindet acht Porträts mit Grabfotos und Kartenpositionen.
Die Berliner Mauer zwischen den Grabfeldern
Die erhaltene Hinterlandmauer gehörte zur Grenze, die den Friedhof zerschnitt. Warum hier Gräber verschwanden und weshalb die heutige Rasenfläche kein ursprünglicher Park ist, erklärt die Geschichte des Invalidenfriedhofs.
Marga von Etzdorf und zivile Lebensgeschichten
Die Fliegerin Marga von Etzdorf, der Wasserbauingenieur Gotthilf Hagen und der Theologe Ernst Troeltsch zeigen eine andere Seite dieses Ortes. Ihre Grabmale laden dazu ein, neben der Militärgeschichte auch persönliche Lebenswege und die Formen des Erinnerns zu entdecken.
Den Besuch planen: Karte, Rundgang und Anreise
Für einen ersten Besuch verbindet unser Rundgang sieben Stationen: vom nördlichen Zugang über ausgewählte Grabstätten zur Hinterlandmauer und zur Glocke. Die Friedhofskarte zeigt außerdem die Eingänge und Haltestellen. Wenn Sie eine bestimmte Person suchen, beginnen Sie mit der Grabsuche.
Prüfen Sie vor der Anfahrt die saisonalen Öffnungszeiten und die Hinweise zu Adresse, Verkehr und Parken.
Für unterwegs: In unserer Karte sind keine öffentliche Toilette und keine Wasserstelle auf dem Gelände verzeichnet. Bringen Sie bei Bedarf Wasser mit und planen Sie den Rückweg vor der Schließzeit.
Friedhof entdecken
Geschichte und Orte
Vertiefende Zugänge zur Geschichte, zu ausgewählten Orten und zur Orientierung auf dem Friedhof.
Fotografische Eindrücke
Invalidenfriedhof Berlin in Bildern
Ausgewählte Aufnahmen vermitteln einen visuellen Eindruck vom Invalidenfriedhof Berlin.
Eingang an der Scharnhorststraße
Offene Rasenflächen und historische Spuren im Invalidenfriedhof
Grabstätten unter altem Baumbestand
Erhaltener Abschnitt der Berliner Hinterlandmauer
Rekonstruierte Friedhofsmauer mit Königslinde
Auguste-Viktoria-Glocke der ehemaligen Gnadenkirche
Weitere Informationen
Rund um die Grabstätte
Direkter Einstieg in die veröffentlichten Informationen rund um Grabstätten.
Häufige Fragen
Wie lautet die Adresse des Invalidenfriedhofs Berlin?
Die Besucheradresse lautet Scharnhorststraße 33, 10115 Berlin. Einzelne ältere Verzeichnisse nennen abweichende Hausnummern; hier wird die Anschrift aus dem aktuellen Berliner Friedhofsverzeichnis und der Denkmaldokumentation verwendet.
Wann ist der Invalidenfriedhof geöffnet?
Die Angaben finden Sie unter Öffnungszeiten.
Ist der Invalidenfriedhof noch für neue Beisetzungen geöffnet?
Nein. Der Friedhof ist seit 1951 für neue Beisetzungen geschlossen. Die Anlage dient heute als historischer Friedhof, Gartendenkmal und Erinnerungsort.
Gibt es einen aktuellen offiziellen Friedhofsplan?
Ein aktueller offizieller PDF-Geländeplan ist nicht veröffentlicht. Die Friedhofskarte zeigt 17 präzise kartierte Orientierungspunkte. Ein Commons-Plan von 1925 ist ein historisches Dokument und kein heutiger Besucherplan.
Wie viele Eingänge zeigt die Karte?
Vier Tore sind als Fuß- und Radzugänge kartiert. Einer dieser Zugänge ist zusätzlich als rollstuhlgerecht ausgewiesen. Die Karte verwendet neutrale Nummern, weil keine belastbaren Eigennamen für alle Tore vorliegen.
Welche Haltestellen liegen in der Nähe?
Im näheren Umfeld liegen Habersaathstraße, Bundeswehrkrankenhaus, Lydia-Rabinowitsch-Straße und Otto-Weidt-Platz. Aktuelle Linien, Fahrzeiten und Barrierefreiheit sollten Sie vor der Anreise prüfen.
Kann ich direkt am Friedhof parken?
Ein Besucherparkplatz ist nicht ausgewiesen. Die direkt südlich gelegene Parkfläche ist nicht öffentlich zugänglich. Straßenstellplätze im Umfeld sind nicht für Friedhofsbesucher reserviert und können gebührenpflichtig sein.
Gibt es Toiletten oder Wasserstellen im Gelände?
Auf der Friedhofskarte sind weder eine öffentlich nutzbare Toilette noch eine Wasserstelle eingetragen. Planen Sie beides vor dem Besuch ein.
Wie finde ich eine bestimmte Grabstätte?
Beginnen Sie mit vollständigem Namen, Lebensdaten und einer vorhandenen Grabfeld- oder Lageangabe. Die Grabsuche erklärt das Vorgehen; für Aktenauskünfte wenden Sie sich an die Friedhofsverwaltung.
Warum stehen Reste der Berliner Mauer auf dem Friedhof?
Der Friedhof lag während der deutschen Teilung im Grenzgebiet. Hinterlandmauer und Kolonnenweg durchschnitten historische Grabfelder. Zwei erhaltene Mauerabschnitte und mehrere Informationstafeln sind heute Teil des Erinnerungsortes.
Was ist die Auguste-Viktoria-Glocke?
Sie ist die erhaltene Glocke der ehemaligen Gnadenkirche. Nach der Sprengung der Kirchenruine 1967 wurde sie gerettet, 2011 auf dem Friedhof aufgestellt und 2013 in einem Glockenturm aufgehängt.





