Grab und Bestattung

Grabarten

Historische Grabformen und heutiger Status des seit 1951 für neue Beisetzungen geschlossenen Invalidenfriedhofs Berlin.

Auf dieser Seite

Der Invalidenfriedhof ist ein historischer Friedhof und seit 1951 für neue Beisetzungen geschlossen. Diese Seite beschreibt daher sichtbare historische Grabformen – sie ist kein Angebot aktuell verfügbarer Bestattungsarten.

Erhaltene Formen im Gelände

  • stehende Stelen und Grabsteine,
  • schlichte Soldatengräber,
  • Findlinge, unter anderem bei Marga von Etzdorf,
  • schwere Steinplatten und Scheinsarkophage,
  • gusseiserne Kreuze und Einfriedungen,
  • repräsentative Grabdenkmale und Familienanlagen,
  • Restitutionssteine an verlorenen Grabstellen,
  • rekonstruierte Anlagen, darunter die Grabstätte der Schwestern des Augusta-Hospitals.

Original, Rekonstruktion und Erinnerungszeichen

Nicht jedes sichtbare Zeichen ist eine unverändert erhaltene Grabstätte. Kriegsschäden und der DDR-Grenzstreifen zerstörten oder veränderten große Teile des Friedhofs. Einige Grabmale wurden restauriert, andere am historischen Ort rekonstruiert. Restitutionssteine markieren ausgewählte verlorene Grabstellen, ohne das frühere Grabmal nachzubilden.

Auch ein Gedenkstein kann an eine Person erinnern, die heute nicht mehr hier bestattet ist. Das gilt etwa für Manfred von Richthofen: Sein Leichnam wurde 1975 nach Wiesbaden umgebettet; auf dem Invalidenfriedhof steht ein Erinnerungszeichen.

Für bestehende Grabstätten

Fragen zu Erhalt, Pflege, Eingriffen am Grabmal oder möglichen Nutzungsrechten klärt die Friedhofsverwaltung. Aufgrund des Denkmalstatus können Arbeiten zusätzlich denkmalpflegerische Abstimmung erfordern. Für die praktische Vorbereitung einer bestehenden Grabstätte steht die Seite Grabpflege bereit.